Materialien

Fototec und Acryl - Zwei Wege zur individuellen Otoplastik

Otoplastiken aus Fototec und Acryl sehen auf den ersten Blick oft ähnlich aus und erfüllen beide denselben Zweck: die passgenaue und individuelle Versorgung für das Ohr. Während Fototec auf einem digitalen Fertigungsprozess basiert, entsteht eine Acryl-Otoplastik größtenteils in Handarbeit.

Fototec: Digitale Präzision


Die Fertigung von Fototec-Otoplastiken ist stark digital geprägt. Grundlage ist ein digitaler Datensatz des Ohrs, auf dessen Basis die Otoplastik zunächst in CAD konstruiert wird. Anschließend wird sie im 3D-Druckverfahren gefertigt. Nach dem Druck erfolgt die Qualitätskontrolle und Veredelung.

Mit diesem Prozess lassen sich Otoplastiken innerhalb weniger Tage produzieren und bei Bedarf einfacher re-produzieren. Bei AUDIA bleibt das CAD-Modell hierfür zwei Jahre gespeichert. Zudem werden manuelle Fertigungsschwankungen reduziert.





Acryl: Kreatives Handwerk


Acryl steht bis heute für ein besonderes Verfahren in der Otoplastik-Versorgung. Gerade bei bunten Farbkombinationen, Glitzer-Effekten oder individuellen Designs spielt Acryl seine Stärken aus. Die Verarbeitung von Acryl setzt ein hohes Maß an handwerklichem Können voraus.

Die beiden Komponenten Flüssigkeit und Pulver werden manuell angemischt und bilden die Grundlage für die weitere Bearbeitung. Von der Formgebung über das Schleifen bis hin zum Polieren sind Erfahrung und Fingerspitzengefühl gefragt. So entsteht in aufwendiger Handarbeit ein echtes Kunstwerk aus Acryl.





Fazit


Während Fototec mit hoher Reproduzierbarkeit und kurzen Produktionszeiten punktet, überzeugt Acryl vor allem bei glitzernden und mehrfarbigen Gestaltungswünschen. Welches Material im Einzelfall die passende Wahl ist, hängt von den Anforderungen der jeweiligen Versorgung ab. Wir beraten Sie dazu gerne.

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